Stellungnahme von Alfons Enichlmayr zur „Feststellung“ von Klaus Hilpp

Demokratischer Prozess:

Bei der einzigen Präsidiumssitzung in diesem Jahr waren zwei Mitglieder für und zwei Mitglieder gegen eine Fusion.

Beim erweiterten Vorstand sind 6 Mitglieder offen gegen eine Fusion, einige Mitglieder halten sich sehr zurück und die Mehrheit ist noch für Verhandlungen.

Genau das ist der Unterschied, wir haben Verhandlungen beschlossen, wir haben nicht beschlossen, eine Fusion zu machen. Ich war und bin für offene Verhandlungen.

Meine Gegenstimme am Verbandstag kam aus der Überzeugung, dass uns der Stand der Verhandlungen keinen Mehrwert gibt, und auch weitere Verhandlungen beim BaTTV nicht zur nötigen Mehrheit führen. Gleichzeitig habe ich dadurch signalisiert, dass noch einige Differenzen abgebaut werden müssen, wenn es doch verwirklicht werden soll.

Ich habe immer betont, wir brauchen keine Fusion, diese schränkt uns mehr ein, als es uns bei Mitgliedergewinnung helfen wird. Diese Arbeit muss in den Bezirken gemacht werden und nicht an übergeordneter Stelle. Eine theoretische Begleitung kann der DTTB leisten.

Ich habe mich von Anfang an eingebracht und in drei AG´s positiv mitgearbeitet.

In meinem Bericht zum Verbandstag habe ich geschrieben, dass ich die Fusionsbemühungen kritisch weiterverfolgen möchte und wurde auch dafür gewählt.

Ich finde es nicht in Ordnung, wenn ich darum jetzt zum Rücktritt aufgefordert werde.

Bei der Präsidiumssitzung wurde plötzlich berichtet, dass alle Gegner der Fusion aus den Arbeitsgruppen ausscheiden sollen, das hätte das Präsidium TTBW beschlossen. 

Auch unser neuer Vizepräsident Sport, H.P. Gauss, sollte SK Sessler in der AG Wettkampfsport nicht ersetzen dürfen. Erst nach energischem Protest wurde eingelenkt, H.P. Gaus arbeitet in dieser AG mit.

Zwei meiner AG`s hatten die Besprechungen abgeschlossen und die Arbeit eingestellt.

Meine „Abberufung“ aus dem Lenkungsausschuss ergab sich offensichtlich sich aus dem Beschluss des Präsidiums TTBW, ich wurde nicht mehr eingeladen.

Dass es bei den drei Verbänden unterschiedliche Auslegungen der WO gibt, ist ja unstrittig.
Nun ist natürlich zu befürchten, dass die gemachten Zugeständnisse nicht von langer Dauer sind, denn die Mehrheitsverhältnisse sind eindeutig. 

   

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