Showdown der baden-württembergischen Tischtennis-Elite

von Thomas Holzapfel

Der TTC Hegnach aus dem Bezirk Rems ist am kommenden Wochenende Gastgeber der baden-württembergischen Einzelmeisterschaften der Damen und Herren. In der Gemeindehalle in Hohenacker gibt es dabei hochklassigen Tischtennissport zu bestaunen, angefangen vom Qualifikationsturnier am ersten Turniertag bis zum Hauptturnier am Sonntag, indem es um die Fahrkarten zu den deutschen Meisterschaften geht. Ausschreibung, Einladung und Zeitplan finden Sie hier.

Zum Bericht >

Folgende Jugendveranstaltungen kommen 2020 zur Ausschreibung

Zur Ausschreibung >

TTC Ersingen (Jugend) und TTC Dietlingen (Schüler) überlegene Bezirkspokalsieger Pforzheim 2018/2019
Niefern-Öschelbronn

Der TTC Ersingen bei der Jugend sowie der TTC Dietlingen bei den Schüler heißen die Pokalsieger bei den diesjährigen Endspielen des TT-Bezirks Pforzheim.
In der Jugendkonkuurenz profitierte der TTC Ersingen, dass der Finalgegner aus Kleinsteinch/Singen nicht mit der stärksten Besetzung antreten konnte.
Letzlich war dann der 4:0 Sieg des Kämpfelbacher Trios, das sich mit Erfolgen gegen Bilfingen und Ottenhausen im Halbfinale für das Finale qualifiziert hatte, ungefährdet. Lukas Reiling, Niko Wackernagel sowie Tuan Phouc Ho überließen den Jungs aus Kleinsteinbach/Singen im Verlauf des Endspiel nur einen einzigen Satz.

Auch bei den Schüler gab es mit dem TTC Dietlingen, der sich auf dem Weg zum Endspiel mit jeweils 4:0 Erfolgen gegen die SG Ispringen/Neulingen, beim 1. TC Ittersbach sowie beim TTV Hohenwart durchsetzen konnte, einen Sieg des Favoriten.
Christof Müller sowie die Gebrüder Lukas und David Bechtum ließen beim ebenso klaren 4:0 Erfolg gegen den TTC Ersingen nichts anbrennen und konnten den Bezirkspokal in Empfang nehmen.

Anlässlich der beiden Siegerehrungen, die von Bezirksjugendwart Franz Fix durchgeführt wurden, dankte Hans-Peter Gauß (VP Sport des BATTV sowie Stv. Bezirksvorsitzender) dem TV Öschelbronn, der die Veranstaltung seit Jahren hervorragend durchführt sowie der Sparkasse Pforzheim Calw, die den TT-Bezirk Pforzheim als Sponsor immer wieder unterstützt und für alle Teilnehmer wieder ein Präsent zur Verfügung gestellt hat.

hpg

 20181213 192944 w  20181213 193058 w

Zu den Jugend Camps 2019 >

23. Baden-Württembergischen Einzelmeisterschaften der Jugend U13 , U15 und U18

ausgetragen am 15. und 16. Dezember 2018 in Abstatt
Zu den Ergebnissen >
Zum Bericht >

Warum bin ich persönlich für TTBW?

Beitrag des Sportbeauftragten des Battv für die Region Ost
Warum bin ich persönlich für TTBW?
Seit meine Familie (meine 3 Kinder und ich selbst z.B. als Honorartrainer am Stützpunkt Heilbronn) aktiv ist, haben wir von TTBW nur profitiert. Nur durch die Trainingsmöglichkeit am Landesstützpunkt Heilbronn (Raum TTVWH) konnten sich meine Kinder bis in die Landesspitze bzw. in den Schülerinnen-Nationalkader hocharbeiten. Für Jugendliche aus der Region Ost ist zwar schon die Anreise nach Heilbronn sehr schwierig. Aber mit etwas TT-Verrücktheit schaffen wir das – dank des meist geringen Verkehrsaufkommens auf der nördlichen A81 - jetzt schon seit ca. sechs Jahren.
Auch auchristian behringer s den Bezirken Mosbach und Sinsheim trainieren seit Jahren die besten Spielerinnen und Spieler am Stützpunkt Heilbronn – mit Erfolg. Insbesondere in den Spielerjahrgängen, die ich als Vater und Trainer „hautnah“ miterleben durfte (2002 bis 2010), halten die landesweiten Erfolge der Jungen und Mädchen aus „Badisch Sibirien“ jeden Vergleich mit der Konkurrenz aus den traditionellen badischen TT-Hochburgen stand. Vereine wie Neckarbischofsheim, Mosbach-Waldstadt, Niklashausen / Dörlesberg und mittlerweile auch Külsheim liest man mittlerweile im vorderen Bereich der Ergebnislisten der BaWü- und Battv-Ranglisten bald genauso häufig wie Ketsch, Weinheim, Heidelberg oder Ettlingen.
Neben der guten Talentförderung, die in einigen Vereinen der Region Ost seit Jahren erfolgt, verdanken wir diese Erfolge hauptsächlich TTBW und insbesondere dem Verbandsstützpunkt Heilbronn unter der Leitung von Daniel Behringer (stammt auch aus der Region Ost) und seit drei Jahren Andreas Dörner (Neckarbischofsheim).
Für alle Mitglieder von Vereinen aus der Region Ost, die den Aufwand einer leistungssportlichen Karriere auf sich nehmen, wäre von heute auf morgen „Schicht im Schacht“, wenn ein – wie vom Präsidenten des BaTTv im letzten Jahr angedeutetes - Szenario eintreten sollte.
Zitat aus dem Interview von Klaus Hilpp (veröffentlicht am 11.04.2018 auf der TTBW-HP):
„Bleiben wir bei dem beschriebenen Szenario: Wir in Baden verlieren alle Vorteile, die für uns inzwischen selbstverständlich sind. Diese sind aber ein Produkt von der Zusammenarbeit TTBW und deshalb nicht selbstverständlich! Ganz konkret: Wir müssten die Trainerausbildung wieder selber stemmen, es gäbe zudem viel weniger Aus- und Fortbildungsmöglichkeiten für unsere Trainerinnen und Trainer. Wir müssen das Kaderwesen wieder neu ausrichten und dazu bedarf es erneuter Verhandlungen mit dem Landessportbund, wofür ehemals die ARGE Tischtennis Baden-Württemberg gegründet wurde. Wir müssten die Qualifikation hoch auf Bundesebene mit dem DTTB (speziell im Jugendbereich) neu verhandeln und aufstellen, welcher uns sicherlich keine Rosen auf den Weg streuen wird, denn der DTTB begrüßt unsere Verschmelzungsbemühungen ausdrücklich. Wir stehen im Sponsoring schlechter dar und müssten das gute Ausrüster-Angebot von Butterfly, von welchem wir derzeit profitieren, aufgeben. Dies sind nur einige Punkte, die es zu bedenken gilt. Hier müssen wir offen die Punkte und Probleme ansprechen, die uns nicht passen. Der Schaden speziell für den Leistungssport wäre enorm und würde unseren Nachwuchs voll treffen.“
Ob das zwingend so kommt, weiß ich nicht. Die Gegner der Fusion sind – soweit ich das einschätzen kann – nicht der Meinung, dass das Scheitern der Fusion zwangsläufig zu einem Scheitern der bisherigen Kooperation im Jugendbereich führen wird. Aber hier fehlen belastbare Aussagen völlig. Zumindest habe ich keine Informationen über einen „Plan B“
Was also passiert, wenn die Fusion scheitert? Wie will der badische TT-Verband im Ernstfall die Talente der Region Ost so fördern, dass sie auch weiterhin ihr Hobby zum Leistungssport machen können? Die Fahrt zum derzeit einzigen Landesstützpunkt Karlsruhe bedeutet für uns eine Fahrt von 3 Stunden einfach (im Berufsverkehr). Von den neu auszuhandelnden Quoten für DTTB-Veranstaltungen möchte ich gar nicht erst anfangen.
Falls die Fusion scheitert und als Folge daraus auch die Zusammenarbeit im Jugendbereich eingestellt wird (d.h. eine Förderung am Stützpunkt Heilbronn wäre nicht länger möglich), wäre der Schaden für uns in der Region unabsehbar. Der persönliche Schaden für uns als Familie wäre zwar überschaubar, da es für uns dank der doppelten Spielberechtigung im Prinzip unerheblich ist, ob die Kinder im Jugendbereich für einen Verein in Hohenlohe oder Heilbronn spielen. Aber allen anderen Talenten in der Region Ost, die Ambitionen nach oben haben, müsste ich dann in meiner Trainerfunktion raten, sich ebenfalls einen württembergischen, bayrischen oder hessischen Club zu suchen, um überhaupt die Chance auf eine irgendwie realisierbare Verbandsförderung zu haben. Damit würde ich allerdings gleichzeitig meinen Verband, den ich als Sportwart der Region Ost aktiv unterstütze, schaden.
Zum Schluss noch ein dringender Apell an alle, bevor die Stimme für oder gegen TTBW abgegeben wird: Analysiert bitte einmal die Ergebnisse der wichtigen Jugendturniere auf Bundes- und Landesebene und überlegt euch, wo wir in Baden mit unserer eigenen Nachwuchsarbeit stehen. Rechnet dabei auch gleich die Talente raus, die ihre meiste Trainingszeit im Raum des TTVWH absolvieren (LSP Heilbronn). Das Ergebnis ist meist – wie im Falle der Landesmeisterschaften der Schüler und Jugend - verheerend. So viele haben Angst, dass wir abgehängt werden, wenn wir fusionieren. De facto sind wir das längst, bzw. wären es ohne TTBW.

Attraktive Vorteile für alle Vereine in BaWü

Borussia Dortmund, der SC Freiburg, der baden-württembergische Golfverband oder nun Tischtennis Baden-Württemberg (TTBW). So unterschiedlich die Sportarten, so haben sie doch eines gemeinsam: Sie arbeiten mit der Heidelberger Ballschule zusammen. Das Besondere an TTBW: Als erster der Genannten und als erster Verband überhaupt hat TTBW eine dauerhafte vertragliche Kooperation beschlossen, welche im Rahmen einer Multiplikatorenschulung vom 3. - 4. Dezember feierlich besiegelt wurde.
Zum Bericht >