„Wir wollen weiterhin zusammenarbeiten.“ Frank Tartsch, Vizepräsident Finanzen von Tischtennis Baden-Württemberg, gibt sich nach den ersten beiden Sondierungsgesprächen zwischen den Verantwortlichen des neuen Verbandes Tischtennis Baden-Württemberg und dem Tischtennisverband Baden hoffnungsvoll. Nach den Verbandstagen in allen drei Landesverbänden am 29. Juni und der anschließenden Sommerpause hatten sich die Verhandlungsführer in den letzten Wochen zweimal in der Sportschule Schöneck getroffen.


Zielsetzung war, im Leistungssport weiterhin zusammenzuarbeiten. Diese Grundlage muss neu fixiert werden, nachdem Südbaden und Württemberg-Hohenzollern ab 1. Januar 2020 den neuen Verband Tischtennis Baden-Württemberg bilden, der Tischtennisverband Baden dagegen eigenständig bleibt. Dies hatten die Vereinsvertreter bzw. Delegierten der einzelnen Landesverbände bei den jeweiligen Verbandstagen zum Fusionsantrag so entschieden.

 

„Es geht weiter, wir können aufatmen“, zeigte sich Tartsch nach dem zweiten Sondierungsgespräch nun erleichtert. Nach einer mehrstündigen intensiven Diskussion konnte eine Einigung zwischen Tischtennis Baden-Württemberg und Baden erzielt werden. „Das ist ganz im Sinne der Jugendarbeit und des Leistungssports“, so Tartsch weiter. Das Verhandlungsergebnis wurde inzwischen vom erweiterten Vorstand des Badischen Tischtennisverbandes mit großer Mehrheit befürwortet. Nun müssen die Vereinbarungen noch vom Präsidium von Tischtennis Baden-Württemberg am 14. Oktober abgesegnet werden.
Anschließend werden Inhalte der Ergebnisse veröffentlicht.