Auftakt einer strapaziösen Woche
Di., 16.12., 18:30 Uhr: ASC Grünwettersbach – TTC Zugbrücke Grenzau

Von Karl-Heinz Fritz

Das Gastspiel des TTC Zugbrücke Grenzau in der ASC-Arena läutet für Trainer Kilian Ort und sein Team eine strapaziöse vorweihnachtliche Woche ein. Denn am 18.12. steht das letzte Vorrundenspiel bei den TTF Liebherr Ochsenhausen auf dem Programm, bevor am 21.12. mit dem Champions League-Rückspiel in Hennebont das Tischtennisjahr 2025 beendet wird.

Stellen die Spiele in Ochsenhausen und Hennebont für den ASC nur schwer zu lösende Aufgaben dar, wollen Hiroto Shinozuka und seine Mitstreiter im Heimspiel gegen Grenzau zu Punkten kommen. Mit aktuell 8:10 Punkten und Tabellenplatz 7 ist der ASC, der den Klassenerhalt als Saisonziel ausgegeben hat, voll im Soll, zumal das Team - wie schon so oft in den letzten Jahren - mit Verletzungsproblemen zu kämpfen hat. Dagegen rangieren die Gäste aus dem Westerwald mit 4:14 Punkten auf dem vorletzten Tabellenplatz und stecken mitten im Abstiegskampf, zumal sich Schlusslicht Bad Königshofen zur Rückrunde mit dem Chinesen Xue Fei verstärken konnte.

Die Gäste aus dem Brexbachtal setzen wie in den letzten Jahren vor allem auf Spitzenspieler Yi-Hsin Feng. Der junge Taiwanese ist quasi die Lebensversicherung des TTC, da alle übrigen Akteure – Maciej Kubik, Sam Walker, Luka Mladenovic, Martin Allegro und Patrick Baum – bislang negative Bilanzen aufweisen.

ASC-Coach Kilian Ort hofft vor allem darauf, dass neben Spitzenspieler Hiroto Shinozuka, der mit einer 9:4 Bilanz bisher voll überzeugen konnte, auch Tiago Apolonia wieder im Vollbesitz seiner Kräfte sein wird. Auch Tobias Hippler, der momentan in Topform ist, wird wohl wieder zum Einsatz kommen, da mit Ricardo Walther noch nicht zu rechnen ist.

Gelingt dem ASC mit den Fans im Rücken ein Sieg gegen den TTC, kann er die abschließenden Aufgaben beruhigt angehen.

Jahresendspurt beschert knifflige Aufgaben
Do. 18.12., 19:30 Uhr: TTC Liebherr Ochsenhausen – ASC Grünwettersbach
So. 21.12., 17 Uhr: GV Hennebont TT – ASC Grünwettersbach

Zweimal müssen die ASC-Asse im Jahr 2025 noch zum Schläger greifen und stehen dabei vor schwer zu lösenden Aufgaben. Zunächst müssen Kilian Ort und seine Spieler zum Baden-Württemberg-Derby zu den zuletzt stark auftrumpfenden TTF Ochsenhausen, bevor das Achtelfinal-Rückspiel in der Champions League gegen den französischen Spitzenclub aus Hennebont den Jahresabschluss bildet.

Auch ohne ihre ehemaligen Stars Hugo Calderano und Simon Gauzy haben die Oberschwaben in Liga wie Pokal zuletzt stark aufgetrumpft. So stehen die TTF sowohl im Pokalhalbfinale, als auch auf einem hervorragenden 5. Tabellenplatz in der Liga. Aus den Youngstern Shunsuke Togami, Iulian Chirita, Andreas Levenko, Tiago Abiodun und Leonardo Iizuka hat Trainer Bogdan Pugna in kurzer Zeit ein Team geformt, das nach einem etwas holprigen Saisonstart in den letzten Spielen von Sieg zu Sieg eilte und daher über enormes Selbstvertrauen verfügt. Auch wenn der ASC über deutlich mehr Erfahrung verfügt, dürfte es schwer werden, die Siegesserie der Schwaben zu stoppen. Vielleicht kommt es dabei zum Duell der gemeinsamen japanischen Doppelweltmeister Togami und Shinozuka, was sicher schon allein das Eintrittsgeld wert sein dürfte.

Noch schwerer dürfte die Aufgabe am 4. Advent in Hennebont werden, wo der aktuelle und noch ungeschlagene Tabellenführer der 1. Französischen Liga auf den ASC wartet, der zudem das Hinspiel in Karlsruhe bereits mit 3:1 für sich entscheiden konnte. So müsste der ASC schon mit 3:0 oder 3:1 die Oberhand behalten, um überhaupt ins „golden Match“ zu kommen, was die Bretonen auf jeden Fall verhindern wollen.

Mit Simon Gauzy, dem im Hinspiel überragenden Vladimir Sidorenko und vermutlich einem chinesischen Spitzenspieler gehen die Hausherren als klarer Favorit in diese Begegnung.

Dennoch will der ASC noch einmal alle Kräfte mobilisieren, um vielleicht ein kleines Wunder zu vollbringen. Dabei setzt Kilian Ort auf seinen Weltmeister Hiroto Shinozuka, auf den erfahrenen Tiago Apolonia sowie Tobias Hippler und Damian Floro. Ricardo Walther wird dagegen nach seiner Operation nicht zur Verfügung stehen.