Schaulaufen statt Griff nach dem Strohhalm!
Do. 16.04., 19 Uhr: ASC Grünwettersbach – TTC Schwalbe Bergneustadt

von Karl-Heinz Fritz

Der ASC kann doch noch aufatmen. Am Samstag gab der TSV Windsbach bekannt, seinen Lizenzantrag für die TTBL zurückzuziehen. Damit verzichtet der Zweitligameister auf den Aufstieg, so dass der ASC auch in der nächsten Saison der 1. Bundesliga angehörig sein wird. Somit kann der ASC in den letzten beiden Partien der Saison befreit aufspielen.

Die Gäste aus dem Bergischen Land haben im Gegensatz zum ASC in dieser Spielzeit voll überzeugt. Angeführt vom TTC-Eigengewächs und in dieser Saison erfolgreichsten TTBL-Akteur Benedikt Duda, haben die Gäste den Playoff-Platz schon sicher, denn neben Duda konnten auch Romain Ruiz und der letzte Saison noch das ASC-Trikot tragende Leo de Nodrest voll überzeugen. So konnte das Team von Trainer Frederik Duda sogar verkraften, dass Adrien Rassenfosse in dieser Spielzeit nicht so recht in die Gänge kam.

Der ASC will sich mit einer passablen Leistung beim letzten Heimspiel der Saison von seinen treuen Fans verabschieden. Dabei hat Trainer Kilian Ort vermutlich wieder den vollen Kader zur Verfügung, kann also alle taktischen Register ziehen. Auf jeden Fall können seine Spieler nun ohne Druck aufspielen, um vielleicht die schwarze Serie zu beenden.

Zünglein an der Waage!
Sa. 11.04., 18 Uhr: Post SV Mühlhausen 2 – ASC Grünwettersbach 2
So. 11.04., 15 Uhr: TTC SR Hohenstein-Ernstthal 2
                                – ASC Grünwettersbach 2

Obwohl es für die junge ASC-Reserve in den abschließenden Spielen der 3. Bundesliga um nichts mehr geht, da der gute 4. Tabellenplatz sicher ist, hat die Reise in den Osten doch eine gewisse Brisanz. Am Tabellenende nämlich tummeln sich gleich fünf Clubs, für die es um den Klassenerhalt geht. So wird Schlusslicht Mühlhausen sicherlich alles versuchen, um die Abstiegsränge zu verlassen und dazu vielleicht auch den einen oder anderen TTBL-Profi aufbieten. Dagegen ist die Lage bei den Sachsen aus Hohenstein-Ernstthal etwas entspannter, können sie doch nur noch theoretisch auf einen Abstiegsrang abrutschen.

Doch egal welchen Spielern Ricardo Walther und Jannis Nonnenmann letztlich das Vertrauen schenken, die jungen ASC-Talente wollen sich natürlich so teuer wie möglich verkaufen.